DIY Armband – eine Geschenkidee nicht nur zu Weihnachten!

DIY Armband als Geschenk

Wir haben heute den 3. Advent, draußen ist es schmuddelig und kaltnassgrau, umso gemütlicher finde ich es, zuhause die letzten paar Weihnachtsgeschenke anzufertigen, mit denen ich nächste Woche ein paar lieben Menschen hoffentlich eine Freude bereiten kann.

Nach wie vor liegen selbstgemachte Geschenke ganz hoch in der Gunst der Beschenkten, kein Wunder – zeigen sie doch, dass sich jemand Zeit für die Herstellung genommen hat und viel Sorgfalt und Wertschätzung in das fertige Produkt einfließen läßt. Außerdem liegt es auf der Hand, dass man bei selbstgemachten Geschenken ganz individiuell auf den Geschmack des Beschenkten eingehen kann.

Meine Wahl ist auf ein dreisträngiges Armband gefallen, welches mit einem  Karabiner in Form eines Fisches verschlossen wird. Hierbei werden kleine Zuchtperlen, geschliffene Amazonitperlen und allerlei Glas– und Metallperlen miteinander kombiniert.

 

Da die drei Bänder miteinander leicht verschlungen werden, finden hauptsächlich kleine Perlen Verwendung, es würde sonst zu voluminös werden und dick auftragen. Daher sollten die Perlen maximal einen Durchmesser von 6 mm haben, aber noch kleiner ist besser. Sehr schön kann man auch Perlen verwenden, die von anderen Schmuckprojekten übrig geblieben sind, solche Armbänder sind wahre kleine “Resteverwerter” im besten Sinne des Wortes.

Da die Perlen klein sind, reicht eine Stranglänge von 18,5 bis 19,5 cm aus; bei einer sehr schlanken Person würde ich 17,5 bis 18 cm veranschlagen, bei einer etwas kräftigeren Person zwischen 19,5 und 20 mm.

Daher schneide ich mir drei Stränge Stahlseide oder Juwelierdraht von ca. 25 cm Länge zurecht, da ich das Gefrickle mit zu kurzen Enden nicht leiden mag und deswegen Stahlseide gerne großzügig abschneide. Denn nichts ist frustrierender, als wenn man plötzlich den Verschluß gar nicht mehr oder nur mit großer Mühe anbringen kann, weil man an der Stahlseide gespart hat.

An einem etwas größeren Bindering (er sollte einen Durchmesser zwischen 6 und 10 mm aufweisen) befestige ich direkt den ersten Draht, dazu nehme ich wie immer gerne zwei Quetschperlen zur Befestigung. Eine würde im Prinzip auch ausreichen, aber so hat man einfach die Gewissheit, dass diese ganz bestimmt halten werden.

Und schon kann mit dem Auffädeln der ersten Perlen begonnen werden. Ich habe mich für ein ruhigeres Erscheinungsbild des fertigen Armbandes entschlossen und werde daher innerhalb zweier Stränge einheitliche Perlen verwenden, genauer Amazonit- und Zuchtperlen, und erst beim dritten Strang verschiedene Perlen miteinander mixen. Für ein paar Glanzpunkte habe ich bspw. im dritten Strang ein paar funkelnde Kristallperlen verwendet.

Wenn ich die gewünschte Länge erreicht habe, setze ich ganz außen am Draht eine Quetschperle, die nur die Funktion hat, die bereits aufgefädelten Perlen am Herunterrutschen zu hindern und später einfach abgeschnitten wird. Mit dem zweiten und dritten Strang verfahre ich genauso, also Befestigung am Bindering neben dem ersten Strang, Perlen auffädeln, mit einer Stopper-Quetschperle das Ende des Strangs fixieren. Das hat den Vorteil, dass die Länge der folgenden Stränge problemlos am ersten Strang abgemessen werden kann.

Da ich die Stränge ein-, zweimal in sich verflechten möchte, gebe ich beim dritten und letzten Strang gerne 0,5 cm Länge zu und verwende nur diesen, um ihn um die anderen Stränge herumzuschlingen – aber wie gesagt nur sehr locker. Diesen letzten Strang verwende ich dann auch direkt, um ihn an den Karabiner zu befestigen. Danach entferne ich die Stopper-Quetschperle des nächsten Strangs und befestige ihn ebenfalls am gleichen Karabiner, ebenso natürlich mit dem letzten verblieben Strang.

Das schöne an den Bändern ist wie immer, dass die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind; persönlich gefallen sie mir besonders gut, wenn die unterschiedlichsten Perlenarten in Einsatz kommen, also Zuchtperlen, Edelsteinperlen und verschiedenste Metallperlen. Besonders leicht lassen sich die Armbänder verschliessen, wenn man auf einen Knebelverschluß zurückgreift. Da die Empfängerin des Armbandes allem Martimen sehr zugetan ist, habe ich mich in dem Fall für den Fisch-Karabiner entschlossen; wie gesagt, das Schöne ist ja bei “handmade”-Produkten die Möglichkeit, die Präferenzen und Leidenschaften der Beschenkten aufzunehmen.

Kreativität ist pure Freude, bleiben Sie kreativ!

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