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„Classic Blue“ – die Farbe des Jahres 2020

Dieses Jahr wurde vom Pantone Color Institute „Classic Blue“ zur Farbe des     Jahres 2020 gekürt und löst damit „Living Coral“ aus dem Jahr 2019 ab.

Das Pantone Color Institut filtert jedes Jahr aufgrund der Beobachtung von internationalen Designsparten (Mode, Interior, Schmuck) Farben heraus, von welchen sie glauben, dass sie als Trendfarbe auf den internationalen Laufstegen besonders dominant vertreten sein werden. Aber auch andere Branchen folgen bei ihrer Produktentwicklung gerne den Prognosen.

Dieses Jahr fiel die Wahl auf Classic Blue, welches laut Pantone in unseren bewegten politischen und von rasanten technologischen Fortschritten geprägten Zeit einen Gegenpol zur Aufgeregtheit bilden soll, da es „Ruhe, Souveranität und Bezogenheit“ ausstrahlt. Pantone, die sich ausgiebig mit Farbpsychologie beschäftigen, attestieren dem tiefen, satten Blau eine beruhigende Wirkung. Die Farbe fördert Harmonie sowie Geborgenheit und hilft dabei, unsere Gedanken besser zu fokussieren, zu ordnen und zu strukturieren. Trotzdem vermittelt das klassische Blau neben den stabilen, verläßlichen Werten zugleich auch Optimismus und Lebensfreude. Es ist alles andere als eine langweilige Farbe, auch wenn sie eher zu den eleganten, soliden, ruhigen Farben gehört. Man will sie im Farbinstititut Pantone mit der endlose Weite des Abendhimmels und der befreienden Wirkung des Horizonts assoziiert sehen, bei deren Anblick man fest geerdet und unvoreingenommen klare Gedanken fassen und Perspektiven überdenken kann.

Soweit also zu der euphemistischen und recht blumigen Beschreibung des Instituts zur Farbe des Jahres 2020. Wie immer sind wir gespannt, wie die Mode- und Schmuckwelt auf die Farbprognose reagieren und sie im Laufe des Jahres umsetzen wird. Wirft man ein Blick auf die Laufstege in New York und London, so sind nach wie vor auch die Farben Rot, Orange und Bordeaux für das Frühjahr und den Sommer 2020 aktuell, aber eben auch wunderbare Blautöne. Neben dem „Classic Blue“ findet man auch wunderschöne hellere Blautöne, die gerne auch ins blautürkis und mintfarbene changieren dürfen.

Bleiben wir jedoch bei dem „Classic Blue“ und werfen mal einen Blick in unser Perlenschatzkästchen, um zu überlegen, wie wir den Trend beim Schmuckdesign aufnehmen können. Natürlich – ich gebe es zu, der kleine Edelsteinjunkie in mir hat gejubelt – denn was könnte besser als Lapis Lazuli geeignet sein, um das Thema aufzunehmen? Satt dunkelblau steht Lapis Lazuli für Eleganz, für Understatement, und ist dennoch nie langweilig. Natürlich bietet sich aufgrund der Pyriteinschlüsse die Verwendung von vergoldetem Schmuckzubehör an, doch auch silbrigen Perlen und Verschlüsse unterstützen die wunderschöne Farbe.

Ich bin für Sie einmal quer durchs Lager gehuscht und habe alles aufgesammelt, was in die Beschreibung von Classic Blue paßt, um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben. Sie finden unsere Schätze auf dem Bild zusammengetragen.

Allerdings ist die Frage, ob man die Farbe überhaupt im eigenen Schmuckdesign wieder aufnehmen möchte. Zu dem gediegenen Dunkelblau, welches auch gerne „das kleine Schwarz“ genannt wird, da es weniger hart ist, aber vom Kleidungsstil ähnliche Wirkung hat, passen hervorragend alle helleren Blautöne und selbstverständlich Weiss, aber auch die knalligeren Komplementärfarben. Gerade für Schmuck bietet es sich an, einen Kontrapunkt zum gediegenen Blau zu setzen.

Stellen wir uns also ein dunkelblaues Oberteil oder einen dunkelblauen Blazer mit weisser Bluse vor, um die idealen Begleiter zu finden, der das Outfit wieder ein wenig interessanter gestaltet. Denn genau darin liegt meines Erachtens die Chance von Schmuckdesign: Es soll ein Outfit, das Erscheingsbild komplettieren, verbessern, aufwerten. Dies erreicht man, wenn man seinen Schmuck mit Bedacht auswählt. Gerade ein dunkelblaues Outfit kann hier einerseits eine wunderbare Basis bieten, aber eben auch schnell zu langweilig, zu altbacken wirken.

Klassisch wäre hier die Kombination mit einer Perlenkette, die geht bekanntlich immer, ist nun aber auch nicht gerade der Hingucker schlechthin. Alle Rot- und Orangetöne wären gut denkbar und haben einen erfrischenden Effekt auf das Gesamtbild. Weniger gut passen eher alle dunklen Erdtöne, am ehesten paßt noch ein helles Beige.

Ich hoffe, Sie haben ein wenig Spaß am Spiel mit den Farben, auch wenn wir hoffentlich alle nur das tragen, worin wir uns wohlfühlen und was wir mögen – auch wenn es gerade nicht die Farbe des Jahres ist. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Trendbeobachten, mal sehen, ob sich „Classic Blue“ im Alltag tatsächlich deutlich merkbar durchsetzen wird.

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DIY Armband – eine Geschenkidee nicht nur zu Weihnachten!

DIY Armband als Geschenk

Wir haben heute den 3. Advent, draußen ist es schmuddelig und kaltnassgrau, umso gemütlicher finde ich es, zuhause die letzten paar Weihnachtsgeschenke anzufertigen, mit denen ich nächste Woche ein paar lieben Menschen hoffentlich eine Freude bereiten kann.

Nach wie vor liegen selbstgemachte Geschenke ganz hoch in der Gunst der Beschenkten, kein Wunder – zeigen sie doch, dass sich jemand Zeit für die Herstellung genommen hat und viel Sorgfalt und Wertschätzung in das fertige Produkt einfließen läßt. Außerdem liegt es auf der Hand, dass man bei selbstgemachten Geschenken ganz individiuell auf den Geschmack des Beschenkten eingehen kann.

Meine Wahl ist auf ein dreisträngiges Armband gefallen, welches mit einem  Karabiner in Form eines Fisches verschlossen wird. Hierbei werden kleine Zuchtperlen, geschliffene Amazonitperlen und allerlei Glas– und Metallperlen miteinander kombiniert.

 

Da die drei Bänder miteinander leicht verschlungen werden, finden hauptsächlich kleine Perlen Verwendung, es würde sonst zu voluminös werden und dick auftragen. Daher sollten die Perlen maximal einen Durchmesser von 6 mm haben, aber noch kleiner ist besser. Sehr schön kann man auch Perlen verwenden, die von anderen Schmuckprojekten übrig geblieben sind, solche Armbänder sind wahre kleine „Resteverwerter“ im besten Sinne des Wortes.

Da die Perlen klein sind, reicht eine Stranglänge von 18,5 bis 19,5 cm aus; bei einer sehr schlanken Person würde ich 17,5 bis 18 cm veranschlagen, bei einer etwas kräftigeren Person zwischen 19,5 und 20 mm.

Daher schneide ich mir drei Stränge Stahlseide oder Juwelierdraht von ca. 25 cm Länge zurecht, da ich das Gefrickle mit zu kurzen Enden nicht leiden mag und deswegen Stahlseide gerne großzügig abschneide. Denn nichts ist frustrierender, als wenn man plötzlich den Verschluß gar nicht mehr oder nur mit großer Mühe anbringen kann, weil man an der Stahlseide gespart hat.

An einem etwas größeren Bindering (er sollte einen Durchmesser zwischen 6 und 10 mm aufweisen) befestige ich direkt den ersten Draht, dazu nehme ich wie immer gerne zwei Quetschperlen zur Befestigung. Eine würde im Prinzip auch ausreichen, aber so hat man einfach die Gewissheit, dass diese ganz bestimmt halten werden.

Und schon kann mit dem Auffädeln der ersten Perlen begonnen werden. Ich habe mich für ein ruhigeres Erscheinungsbild des fertigen Armbandes entschlossen und werde daher innerhalb zweier Stränge einheitliche Perlen verwenden, genauer Amazonit- und Zuchtperlen, und erst beim dritten Strang verschiedene Perlen miteinander mixen. Für ein paar Glanzpunkte habe ich bspw. im dritten Strang ein paar funkelnde Kristallperlen verwendet.

Wenn ich die gewünschte Länge erreicht habe, setze ich ganz außen am Draht eine Quetschperle, die nur die Funktion hat, die bereits aufgefädelten Perlen am Herunterrutschen zu hindern und später einfach abgeschnitten wird. Mit dem zweiten und dritten Strang verfahre ich genauso, also Befestigung am Bindering neben dem ersten Strang, Perlen auffädeln, mit einer Stopper-Quetschperle das Ende des Strangs fixieren. Das hat den Vorteil, dass die Länge der folgenden Stränge problemlos am ersten Strang abgemessen werden kann.

Da ich die Stränge ein-, zweimal in sich verflechten möchte, gebe ich beim dritten und letzten Strang gerne 0,5 cm Länge zu und verwende nur diesen, um ihn um die anderen Stränge herumzuschlingen – aber wie gesagt nur sehr locker. Diesen letzten Strang verwende ich dann auch direkt, um ihn an den Karabiner zu befestigen. Danach entferne ich die Stopper-Quetschperle des nächsten Strangs und befestige ihn ebenfalls am gleichen Karabiner, ebenso natürlich mit dem letzten verblieben Strang.

Das schöne an den Bändern ist wie immer, dass die Kombinationsmöglichkeiten unendlich sind; persönlich gefallen sie mir besonders gut, wenn die unterschiedlichsten Perlenarten in Einsatz kommen, also Zuchtperlen, Edelsteinperlen und verschiedenste Metallperlen. Besonders leicht lassen sich die Armbänder verschliessen, wenn man auf einen Knebelverschluß zurückgreift. Da die Empfängerin des Armbandes allem Martimen sehr zugetan ist, habe ich mich in dem Fall für den Fisch-Karabiner entschlossen; wie gesagt, das Schöne ist ja bei „handmade“-Produkten die Möglichkeit, die Präferenzen und Leidenschaften der Beschenkten aufzunehmen.

Kreativität ist pure Freude, bleiben Sie kreativ!

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Nun, weil wir mit Hilfe unseres Newsletters über Neuigkeiten rund um Ihr Hobby bei 1000art informieren, zum Beispiel, wenn wir neue Perlen und Schmuckzubehör in attraktiven Designs erhalten.

Oder wenn wir einen neuen Blogeintrag veröffentlichen, zum Beispiel in der Rubrik „Perlenwerkstatt“, in dem es viele DIY–Vorschläge gibt. Und natürlich möchten wir Sie auch gerne erreichen, wenn wir Aktionen exklusiv für unsere Abonnenten veranstalten. Dazu gehören Rabattaktionen, Gratisbeigaben oder Gutscheine. Und natürlich ist er auch jederzeit abbestellbar, wenn Sie ihn doch nicht mögen.

Psssst!? Die nächste Aktion exklusiv für Newsletterabonnenten findet zwischen Weihnachten und Silvester 2019 statt, wäre doch schade, wenn Sie diese verpassen!

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Gutscheine bei 1000art

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

mit dem Überreichen eines Geschenks kann man sehr effektiv die Wertschätzung ausdrücken, die man einem lieben Menschen gegenüber empfindet, so dass das Schenken oft genauso schön oder sogar noch schöner ist, als selbst ein Geschenk zu erhalten. Man möchte dem Beschenkten gerne eine Freude bereiten, die zeigt, dass man Anteil an ihm und seinen Interessen nimmt, dass man sich genau überlegt hat, was derjenige brauchen könnte, mit welchem Geschenk man wirklich Freude bereitet. Aber manchmal ist es gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden. Oft wird man auch selbst gefragt, was man gerne geschenkt haben möchte. Leider ist es für Außenstehende nicht einfach, in einem Hobbybereich die „richtige“ Wahl zu treffen, deshalb sind Gutscheine eine gute Möglichkeit, Freude zu bereiten und dem Beschenkten trotzdem die Wahl zu lassen.

Wir bieten Gutscheine an, die man entweder selbst verschenken oder sich auch schenken lassen kann. Sie sind in 10, 20, 50 und 100 Euro gestückelt. Die Gutscheine sind künstlerisch gestaltete Karten, jede ein Unikat, welche wir dem Käufer zusenden. Sie sind zeitlich unbegrenzt einlösbar, aber nicht auszahlbar. Auf der Karte befindet sich ein Code, welcher der Beschenkte bei seiner Bestellung ins Kommentarfeld eintragen kann, so dass wir den Gutschein einlösen können.

Hier der Link:

Gutscheine bei 1000art

Eine wunderbare Möglichkeit des Schenkens, um Freude zu bereiten.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit!

Ihr Team 1000art                                     

Klaus Weißenberg              Sabine Schrödl

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Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

gerne möchten wir Sie noch einmal auf den 10% Rabatt aufmerksam machen, welchen Sie während unserer Nikolauswoche auf jede Bestellung eingeräumt bekommen. Zudem schenken wir Ihnen als Dankeschön am Nikolausabend und am 6. Dezember zu jeder Bestellung ab einem Bestellwert von 20 Euro einen funkelenden 2 mm Granat-Strang.

 

Eine schöne fröhliche Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr 1000art-Team

Klaus Weißenberg Sabine Schrödl
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10% Rabatt bei unserer Nikolausaktion 2019

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

mit dem Cyber Montag am 2.12. 2019 leiten wir zugeich unsere diesjährige Nikolausaktion ein, bei welcher wir bis einschließlich zum Ende des Nikolauswochenende am 8.12.2019 auf alle Artikel 10 % Rabatt gewähren. Der Rabatt wird von uns nach Abschicken der Bestellung manuell eingelesen. Bitte warten Sie mit der Bezahlung der Bestellung ab, bis Sie eine korrigierte Rechnung von uns erhalten.

Eine schöne fröhliche Adventszeit wünscht Ihnen

Ihr 1000art-Team

Klaus Weißenberg Sabine Schrödl
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Osterrabatt!

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

Über die Osterfeiertage, d.h. von Karfreitag bis Ostermontag räumen wir auf jeden Kauf 10% Rabatt auf den Warenwert exkl. Versandkosten ein, der wie immer nach Abschluß des Kaufes von uns manuell eingebucht wird.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Frühling!
Ihr Team 1000art

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Neu eingetroffen

Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

wir haben neue Ware erhalten, die wir nun nach und nach in den Shop einpflegen werden. Mit dabei sind auch zahlreiche Artikel, die ausverkauft waren und zum Teil schmerzlich von Ihnen vermißt wurden.

Vor allem bei den Edelsteinsträngen haben wir einige Neuheiten, z.B. bieten wir die Welo-Opale nun auch als ganze Stränge und nicht nur als einzelne Perlen an. Sehr beliebt sind momentan die kleinen, feinen, durch ihre Facettierung stark glänzenden Edelsteinstränge aus Granat, Pyrit, Lapis Lazuli, Turmalin und vielen anderen Steinarten. Und es sind auch wieder die Buttons in Granat und Regenbogenmondstein erhältlich.

Zudem warten neue Anhänger und Charms aus Metall von Ihnen entdeckt zu werden. Neben dem Schmuckzubehör haben wir auch viele neue Designs von kleinen Ohrstecker aus 925-Sterlingsilber erhalten.

Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Frühling!
Ihr Team 1000art

 

 

 

 

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Schmucktrends 2019

Hier kommt die gute Nachricht für alle Schmuckenthusiasten für 2019:

Ein „Zuviel“ gibt es dieses Jahr nicht, je mehr Schmuck getragen wird, umso besser!

Bei dem Halsschmuck sind mehrere gleichberechtigte Trends zu beobachten.  So wie auch schon 2018 ist immer noch das „Layering“ angesagt, also das Tragen mehrerer, meist feingliedriger Ketten in unterschiedlicher Länge. Zarte, filigrane Ketten und dazu passende Ohrstecker schmeicheln ihrer Trägerin und unterstützen ihre feminine, elegante Ausstrahlung, da sie zu mehreren getragen werden. Sie bilden  eine harmonische Gesamtkomposition, in welcher erst die Summe der Teile soviel mehr hermacht als das einzelne Schmuckstück.

Im krassen Gegenteil dazu stehen großgliedrige Ketten mit auffallenden Perlen, die den Betrachter quasi mit einem „Bääääm!“ anspringen und sofort den Blick auf sich ziehen. Die Statementketten sind also wieder am Start, oft auch als sehr lange Ketten. Schaut man auf die Laufstege, so können die Kettenglieder und Perlen den Designern gar nicht groß und auffallend genug sein.  Zum Anfertigen von extravaganten Hingucker-Ketten empfehle ich gerne die 20 mm Polarisperlen, da diese in einem breiten Farbspektrum erhältlich sind, durch ihr unwiderstehliches Schimmern überzeugen und vor allem sehr leicht sind, d.h. sie können gut als Basis für eine Kette verwendet werden. Aus dem gleichen Grund, also der Leichtigkeit des Materials, bieten sich auch Papierperlen an, noch dazu sind sie in vielen, ungewöhnlichen Designs erhältlich. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich hier übrigens die „Weltkugeln„.

Im Gegensatz dazu sieht man auch wieder vermehrt Choker-Ketten, als wirklich sehr, sehr eng am Hals sitzende Ketten. Der Materialvielfalt und Kombinationsfreude unterschiedlichster Schmucksteine und Perlen sind hier keine Grenzen gesetzt, denn hier setzt sich sowohl der Trend großgliedrigen Schmuckzubehörs fort, man findet aber auch eher filigranere Modelle  und Halsreifen. Der Variantenreichtum setzt den Schmuckdesigner frei, wild  und unbekümmert mit Farben und Formen zu spielen. Eine tragende Rolle kommen auch verschiedenen Bändern wie Seide, Organza und Leder bei der Fertigung von Chokerketten zu. Bei uns finden Sie diverse Halsreifen, Bänder als auch knapp sitzende Silberketten.

Ein Revival feiern Charms, die wieder gerne an Ketten und Armbändern getragen werden, aber z.B. auch als schmückendes Element an Gürteln, Handtaschen und Uhren befestigt werden. Wir führen die kleinen Schmuckanhänger aus 925-Sterlingsilber oder aus Metall. Dazu finden Sie in unserem Sortiment auch die passenden Charmsträger und Karabinerhaken.

Besonderer Bedeutung kommen 2019 Ohrringe zu. Und auch hier liebt man es dieses Jahr groß und auffallend, gerne auch nur als einzelner Statement-Ohrring getragen. Hier gilt erst recht auf das Gewicht der verwendeten Perlen ein besonderes Augenmerk zu setzen; leichte Kunststoff- und Acrylperlen haben hier bei den XXL-Ohrringen die Nase vorn. Übrigens – ein solcher Ohrring darf – zumindest auf den internationalen Laufstegen – durchaus bis zur Schulter reichen. Besonders angesagt sind hierbei  geometrische Formen wie Quadrate, Rauten, Dreiecke und Spiralen.

Obwohl Creolen immer gehen und zu den absoluten Klassikern unter dem Ohrschmuck gehören, 2019 sind sie definitiv ein Must have. Über deren Revival kann man nur jubeln, denn hier lassen sich spielend mehrere Trends vereinen; filigrane Creolen beim Abrunden eines raffiniert-eleganten Layeringlooks, große, auffallende Creolen um Akzente zu setzen – und zu denen kann man noch wunderhübsche Baumler zum Wechseln anfertigen, z.B. aus Charms. Sie merken, welch schöne Spielwiese sich hier für kreative Köpfe auftut.  Wir werden in den nächsten Tagen in unserem Perlenwerkstatt-Blog hierzu ein DIY mit verschiedenen Inspirationen für Sie anbieten.

Neben Hals- und Ohrschmuck sind die Schmucktrends 2019 durch Armreifen geprägt, sowohl klassisch am Handgelenk als auch am Oberarm zu tragen. Auch hier gilt: Je wilder, je mehr, je unterschiedlicher, desto toller. Um Armreifen in der eigenen Werkstatt entstehen zu lassen bietet sich vor allem Memory-Draht an, gelayert wird hier automatisch.

Unabhängig von der Schmuckart stehen so wie auch 2018 immer noch Münzen, gerne mit antikem Touch, ganz oben auf der In-Liste. Neu ist der Trend zu Muscheln wie überhaupt zu „natural beads“ zu denen auch Zuchtperlen gehören.  Während in den vergangenen Jahren dem Rosegold ja besondere Bedeutung zukam, da es allen Hauttypen wunderbar schmeichelt, darf es nun mit dem auffälligeren, kontrastreichem Schmuck auch wieder vermehrt Silber sein. Wobei gerade das Layering die ehemals eiserne Regel: „Mische niemals Gold- mit Silberschmuck“ endgültig aus den Fugen kippt. Weiterer Trend bleibt klar die Farbe „Living Coral„, welche von der Firma Pantone als DIE Farbe des Jahres 2019 deklariert wurde.

2019 steht auf der einen Seite für groben, lauten, auffallenden, auf der anderen Seite für verspielten, femininen, zarten Schmuck; spannende Trends, bei denen wohl alle Schmuckfreunde ihre Nische finden und sich anregen lassen können ohne ihren eigenen Stil aufgeben zu müssen.

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Die Süßwasserperlen Zucht

Eine der häufigsten Fragen, die uns gestellt wird, lautet: „Sind die von Ihnen angebotenen Zuchtperlen echt?“.

Ja, Zuchtperlen   sind echt, denn sie unterscheiden sich von den sogenannten Naturperlen nur darin, dass auf Perlenfarmen Bedingungen geschaffen werden, die die Produktion von Perlen unterstützen. Genau wie Naturperlen wachsen die Zuchtperlen im Inneren einer Muschel, die Eigenschaften wie chemische Zusammensetzung, Härte und Optik sind identisch. Zuchtperlen können sowohl im Süßwasser (Seen, Flüsse) als auch im Salzwasser gezüchtet werden.

Die Süßwasserperlen unterschieden sich von den Salzwasserperlen auch darin, dass es sich bei den Süßwasserperlen um kernlose Perlen handelt, d.h. den Muscheln wird von den Züchtern ein Transplantat eingebracht, in welchem pro Schale bis zu 25 Perlen heranreifen, d.h. eine einzige Muschel kann bis zu 50 Perlen produzieren. Da den Süßwassermuscheln kein Nukleus eingesetzt wird, sondern Teile einer anderen Muschel implantiert wird, sind die Süßwasserperlen fast nie kreisrund, sondern meist barockförmig. Die Zucht von Süßwasserperlen ist bei weitem einfacher, da die Mortalität der Muscheln viel geringer ist und die Umweltbedingungen einfacher zu kontrollieren sind wie auf offener See. Trotzdem braucht es einiges an Erfahrung, z.B. brauchen einige Perlen zum Gedeihen Temperaturschwankungen, denen die Perlenfarmer gerecht werden, indem sie die Körbe mit den Austern tiefer absenken oder wieder anheben.

Der Prozeß des Perlenwachstums dauert von ca. 2 bis zu 6 Jahren, bis die Perlen auf den künstlich angelegten Muschelbänken geerntet werden können. Bei Salzwasserzuchtperlen, die meist in der Salzwasserauster gezüchtet werden, kann oft nur eine Perle pro Zyklus heranreifen, was auch die enormen Preisunterschiede erklärt. Bekannt sind die Salzwasserperlen als die charakterisch dunklen Tahiti-Perlen, als Akoya- und Südseeperlen.

Schon im 5. Jahrhundert wurden in China kleine Buddhafiguren in Süßwassermuscheln eingebracht, um sie mit Perlmutt überziehen zu lassen. Der berühmte Naturforscher Carl von Linne hat nach seinen Versuchen mittels einem Kern aus Draht und Gips sogar ein Patent zur Perlenzucht verkauft, welches jedoch in Vergessenheit geriet. Die ersten runden Salzwasser-Perlen wurden schließlich in Japan um 1920 gezüchtet, zu einem Zeitpunkt, an welchem die kostbaren Naturperlen nur noch sehr vereinzelt gefunden wurden. Seitdem hat sich der Perlenmarkt revolutioniert und die Perle wurde zur einer gefertigten Handelsware, deren Produktion allerdings immer noch mit den Unwägbarkeiten des Naturprozesses behaftet ist und bei welchem die  Perlenzüchtern mit Problemen wie Algenpest, Temperaturschwankungen, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Taifune zu kämpfen haben.

Zu Beginn der Süßwasserperlenzucht kamen die meisten Perlen aus dem größten See Japans, dem Biwa-See. Die Biwa Perlen waren bekannt und geschätzt aufgrund ihrer überragender Qualität wie wunderschönem Lüster, glatten Oberfläche mit nur wenigen Wachstumsmerkmalen sowie sehr schönen, reichhaltigen natürlichen Färbungen. Aufgrund zunehmender Umweltverschmutzung durch weitere Industrieansiedlungen und Zersiedlung rund um den See kam die Perlenproduktion zum vollständigen Erliegen, da der Süßwassermuschelbestand nicht erhalten werden konnte. Muscheln sind Filtrierer und auf sehr sauberes Gewässer angewiesen, es reicht bereits eine vergleichsweise geringe Belastung der Gewässerqualität, um die Muscheln absterben zu lassen.

Die meisten Perlen kommen heutzutage aus chinesischen Perlenfarmen. Dort beginnt der Herstellungsprozeß zunächst mit der Zucht von Austern, nur  wenige Perlenfarmer sammeln noch wilde Austern ein. Hierfür werden Austernlarven herangezogen, die kleinen Austern brauchen ca. 1 bis 2 Jahre, bevor sie zur Zucht von Perlen verwendet werden können. Während man ursprünglich davon ausging, dass sich Naturperlen z.B. durch das Eindringen eines Fremdkörpers wie bspw. eines Sandkorns und dessen Ummantelung mit Perlmutt herausbilden, so wurde der Ansatz aus heutiger wissenschaftlicher Sicht verworfen. Vielmehr gelangen sogenannte muscheleigene Epithelzellen bspw. durch Parasiten in das tiefe Mantelgewebe der Muschel, bilden dort eine Zyste, an welcher sich Calciumcarbonat schichtweise ablagert und so eine Perle bildet. Daher wird den Austern  in einem chirurgischen Eingriff Mantelgewebe einer anderen Auster implantiert, welches mit Perlmutt umhüllt wird, während sich das Mantelgewebe mit der Zeit vollständig auflöst, d.h. die fertige Perle besteht komplett aus Perlmutt. Die Austern brauchen eine Weile, um sich von dem Eingriff zu erholen, bei den Süßwassermuscheln sterben trotzdem nur wenige ab, während bei den Salzwasseraustern schon hier ein Verlust von 30% der Austern zu beklagen ist. Die Süßwassermuscheln werden in Käfige oder Netze gebracht, so dass die Perle in Ruhe heranreifen können. Bedingt durch das kernfreie Wachstum der Süßwasserperlen entstehen zahlreiche Formen. Süßwasserperlen sind recht robust, d.h. sie splittern nicht so leicht ab und neigen auch nicht zu Trage- und sonstigen Gebrauchsspuren.

 

 

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